Entspannung finden

Wir leben in einer hektischen Zeit. Lärm, Eile, Stress, Anforderungen im Beruf und privat. Das führt zu viel Spannung. Körperliche Folgen von zu viel Spannung sind unter anderem: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Rückenschmerzen. Im mentalen und psychischen Bereich kann die Anspannung zu Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, Unruhe,  Nervosität oder Gereiztheit, Pessimismus und Verstimmungen führen. Weil Körper und Geist so verflochten sind, gibt es unzählige psychosomatische Beschwerden. Von Ärzten und Therapeuten und in vielen Publikationen wird uns deshalb empfohlen: Entspannen!

Entspannung bedeutet nicht, dass ich mich ablenke von meinen Problemen (Fernsehen, Gamen), in Ferien oder Sport-Aktivitäten stürze. Auch Alkoholkonsum oder Essen sind trügerische Lösungen. Eine bewährte Methode ist das Autogene Training. Jeder kann es lernen: Man lenkt die Aufmerksamkeit in den Körper, wo man zuerst Schwere, dann Wärme spürt. Man konzentriert sich auf den Atem etc. Nach einem kurzen, fachgerechten AT fühlt man sich lockerer und entspannter, mehr bei sich selber und regeneriert.  

Wie kann ich entspannen?

  • Ein bewährtes  "Hausmittel" sind Spaziergänge an der frischen Luft, überhaupt Bewegung im Freien. Sport kann helfen, Spannungen abzubauen und sich aufs Hier und Jetzt zu konzentrieren. 

  • Qi Gong kann man als Bewegungsmeditation bezeichnen. Die langsamen und konzentrierten Bewegungen fördern körperliche Harmonie und Beweglichkeit. Sie lenken den Geist ganz auf die Übung, sodass man an nichts anderes denkt und ganz im Moment ist. Du zentrierst dich ganz im Jetzt und das führt zu Entspannung und Kräftigung.

  • Hatha Yoga ist eine weitere körperbetonte Methode, die zu körperlicher Beweglichkeit, Kräftigung, geistiger Konzentration und damit zu Harmonisierung und Entspannung führt. Für AnfängerInnen empfiehlt sich der Besuch eines Kurses. Gerade im Yoga sind Atemübungen sehr wichtig, um die Entspannung und Gesundheit zu stärken.

  • Atemübungen sind ein wichtiges Element im Yoga, aber auch im Qi Gong. Langsam und tief atmen und dabei nur auf den Atem achten verhilft zu innerer Ruhe.

  • Autogenes Training verhilft Ihnen von innen her zu Entspannung des Körpers, der Nerven. Sie brauchen also keine äusseren Hilfen, nur Ihre Gedanken und Vorstellungen. Durch Konzentration auf Ruhe, Schwere, Wärme, auf den Atem, auf das Nervenzentrum des Sonnengeflechts in der Bauchmitte, auf einen gleichmässigen Herzschlag und am Schluss auf eine kühle Stirn erreichen wir eine ganzheitliche Entspannung. Diese 7 Schritte lernen Sie am besten an einem Kurs unter kundiger Anleitung, und zwar meist innerhalb 6 bis 8 Wochen. In diesem entspannten Zustand können Sie sich Ihre Ziele visualisieren: Gesundheit, eine erfolgreiche Prüfung, eine gute Lösung bei Konflikten, Mut und Ausdauer für sportliche Ziele, Gelassenheit in stressigen Situationen und mehr.

 

 

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